Depot Update November 2020

Der November ist zu Ende gegangen und es wird Mal wieder Zeit für mein monatliches Aktien Depot-Update. Hier dokumentiere ich meine Käufe, Einnahmen und alle anderen Aktivitäten rund um mein Depot.

In diesem Monat hat sich in meinem Depot einiges getan. Ich habe mich von drei Unternehmen getrennt und dieses Geld genutzt, um andere Positionen weiter auszubauen. Auf die Bekanntgabe eines CoViD-Wirkstoffes von Pfizer und Biontech reagierten die Märkte sehr positiv und die Kurse stiegen ordentlich an. Dies habe ich für ein paar Rebalancing-Maßnahmen genutzt.

Auch wenn ich ein Anhänger der „buy and hold“-Strategie bin, versuche ich doch mein Depot wie ein Business zu behandeln. Das oberste Ziel ist es einen möglichst hohen und sicheren Cashflow zu generieren. Im Zuge dessen muss man manchmal auch einfach Business-Entscheidungen treffen die der „buy and hold“- Strategie widerstreben.

Für mich ist dabei wichtig, dass die Gewinne wieder ins Depot fließen. Ich verkaufe nicht einfach jede Aktie die im Plus steht, sondern habe mich jetzt bewusst für den Verkauf von drei bestimmten Unternehmen entschieden.

Weitere Komplett-Verkäufe sind nicht geplant, wenn nicht etwas komplett Unerwartetes eintritt.


Verkauf von

Honeywell

Honeywell ist in meinen Augen ein top Unternehmen. In meiner Analyse „Industrie-Sektor – Welches Aktien-Unternehmen ist aktuell ein Kauf wert?“ vom 24.09.2020 erreichte HON 82% in der Sicherheits- und Dividendenbewerten, was dort den besten Wert aller Unternehmen darstellte. Leider war das Unternehmen damals schon nahe an der Fair Value und deshalb kein Investment-Case.

Dies hat sich in dieser Zeit auch nicht geändert, der Kurs ist weiter gestiegen. Das Problem daran ist, dass die Position mit 2 Shares noch sehr klein ist und ich für mich bei dem aktuellen Preis keinen Einstiegspunkt sehe, um die Position weiter auszubauen.

In den letzten 4 Jahren lag die Rendite im Schnitt bei 2%, was einem Preis um 158€ entsprechen würde. Zurzeit liegt die Rendite mit 1,79% ein gutes Stück darunter. Auch in meinen anderen Fair Value Kalkulationen lag der Preis immer zwischen 155 – 160€. Ich gehe also davon aus, dass sich der Kurs wieder etwas korrigieren wird.

Ein weiterer Punkt für den jetzigen Verkauf sind die möglichen Sanktionen der US-Regierung. Die Regierung hat eine Liste mit 89 chinesischen Unternehmen erstellt, die auf Grund ihrer Militär-Verbindungen keinen Zugang mehr zu US-Technologien erhalten sollen.

Davon wäre HON direkt betroffen, denn sie beliefern unter anderem COMAC und AVIC. Dies könnte sich wiederum auf den Kurs auswirken.

Da ich zurzeit noch andere unterbewertete Unternehmen in meinem Depot habe und die Chance nutzen möchte diese zu ihrer jetzigen Rendite zu erwerben, habe ich den Höhenflug genutzt und meine Anteile an Honeywell verkauft. Wäre die Position schon größer gewesen, hätte ich sicherlich nur einen Teilverkauf angestrebt, aber bei nur zwei Shares ist das nicht relevant.

Je nachdem wie sich der Kurs und das politische Tauziehen entwickeln, ist HON nachwievor ein Nachkauf- / Neukauf-Kandidat.


BlackRock

Auch bei BlackRock verhält es sich ähnlich. Hier hatte ich nur 0,3 Teile einer ganzen Aktie. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 2,53% (aktuell 2,20%) in den letzten 4 Jahren und einer Fair Value von ca. 500€, ist auch dieses Unternehmen in meinen Augen aktuell überbewertet. So dass ich dem Kurs mit einem Sparplan immer weiter hinterher laufen würde.

BlackRock ist ebenfalls ein absolut gutes und starkes Unternehmen, aber derzeit kein Investment-Case für mich.


Allianz

Meine einzige deutsche Aktie im Depot. Allerdings auch nur mit einer Größe von einem Share. Auch diese Aktie habe ich jetzt verkauft. Der Kurs hat in letzter Zeit ebenfalls so zugelegt, dass er an meiner Fair Value kratzt.

Da meine Priorität auf dem Aufbau von anderen Positionen liegt und lag, nehme ich auch hier lieber den Gewinn raus. Abgesehen davon liegt mein Augenmerk auf dem US- und kanadischen Aktienmarkt, was Einzelunternehmen angeht. Die Allianz ist bereits durch meinen ETF EURO STOXX Select Dividend 30 „abgedeckt“.


Fazit

Im Zuge meines Depotaufbaus habe ich über die Zeit gemerkt, dass ich erstmal andere Positionen aufbauen möchte. Gerade in der jetzigen Zeit gab es einfach Unternehmen, die ich in meinem Depot als „wichtiger“ empfunden habe als zum Beispiel BlackRock oder Allianz. Es machte für mich also keinen Sinn diese Positionen weiterhin zu führen, nur um sie zu besitzen. Dafür waren die Positionsgrößen einfach zu klein.

Das Geld habe ich jetzt lieber in unterbewertete Unternehmen gesteckt, um dort noch attraktive Renditen mitzunehmen. Durch die Impfstoff-Nachrichten erholt sich der Markt aktuell wieder und die Kurse sind massiv angestiegen. Ich sah jetzt noch die Chance Unternehmen aufzustocken, die ich ohnehin zuerst weiter ausbauen wollte. Also warum warten bis die Kurse auch dort wieder gestiegen sind und mir da durch die schönen Renditen kaputt machen lassen?


Gewinn durch Verkäufe

UnternehmenEKVKSharesGesamtGewinn
in %
Verlust
Dividende
Honeywell134,18174,842343,83286,30€
BlackRock150186,420,3186,42243,45€
Allianz168,12192,431192,4314,59,60€
722,6819,35€
Verkauf Unternehmen November 2020

Insgesamt hatte ich jetzt also 722,68€ zum Reinvestieren und die sollten gut genutzt werden.


Trader-Konto_728x90

Kauf von …

Ich hatte bereits in den letzten Monaten berichtet, dass ich meine einzelnen Positionen erst einmal in Richtung 1.000 € ziehen möchte (vorausgesetzt die Unternehmen sind noch unterbewertet). Um mir da einen schnelleren Überblick verschaffen zu können, habe ich mir eine Excel-Tabelle erstellt.

Fair Value Kalkulationen Depot Stand 17.11.2020 / vermoegendezeiten.de

In meiner Preiskalkulation sieht man noch einige unterbewertete Titel, wovon ich bei 5 Unternehmen noch wirklich mein aktuelles YoC verbessern könnte. Meine Position von AT&T liegt schon bei 1.000€ und BTI ist aktuell im Sparplan. Es blieben nur noch ENB, MO und GILD übrig.

Schlussendlich konnte ich durch die 700€ direkt zwei weitere Positionen auf 1.000€ bringen. Enbridge und Altria. Zu GILD hatte ich ja bereits in den Vormonaten schon etwas geschrieben und die Aktie für mich erstmal auf „hold“ gesetzt. Nach der recht starken Kurskorrektur wollte ich mir die Entwicklung weiter anschauen, bevor ich dort neues Geld investiere.

Enbridge und MO sind zuverlässige high Yield Dividendenzahler. Alle Unternehmen unterliefen vorher einer ausgiebigen Analyse, bevor ich sie in mein Depot geholt habe. Deshalb werde ich hier noch ein paar KeyFacts ausführen.


Enbridge

Enbridge ist das größte Midstream Unternehmen der Welt. Das Besondere an dem Unternehmen ist, dass es eher wie ein Utility-Unternehmen arbeitet. D.h. sie haben viele Langzeitverträge, die ihnen den Großteil ihres Cashflows sichern. Gut für uns Dividenden-Investoren.

Außerdem haben sie ein sehr diversifiziertes Portfolio, was ihnen ermöglicht den Cashflow aus verschiedenen Quellen zu beziehen. Alleine in Ontario beziehen fast 3.8 Millionen Kunden Gas von Enbridge.

Auch im Sektor der erneuerbaren Energien ist das Unternehmen bereits involviert und besitzt unter anderem Wind- und Solarparks in Europa.

Nicht zu letzt durch die Diversifikation, dem hervorragenden Cashflow und den starken Fundamentaldaten bewerten sowohl S&P, als auch Moody’s und Fitch das Unternehmen als „very low-risk business model“. Mit einem Kredit-Rating von BBB+ hat es das höchste Rating in diesem Industrie-Sektor. Das Kredit-Rating entspricht einer 30-jährigen Bankrott-Wahrscheinlichkeit von 5%. Ich schließe mich da den Agenturen an und halte das Investment-Risiko für sehr gering.

Enbridge veröffentlichte in der letzten Investor-Präsentation ihren Plan für den Langzeit-Cashflow und das Dividendenwachstum. Sie rechnen mit einem Wachstum von 5 – 7% CAGR. Dass Enbridge für Dividendenwachstum steht, beweist das Unternehmen seit nun mehr 25 Jahren.

Die aktuelle Rendite beträgt 7,7%, was einer Kapitalrückzahlung von ca. 40% auf 5 Jahren entspricht. Ein hervorragender Wert. Vergleich S&P 500: ca. 10%

Auch der zu erwartende Kapitalertrag ist sehr gut. Bei dem Wachstum und einer aktuellen Unterbewertung von knapp 30% zur Fair Value kann man mit 10-12% CAGR rechnen. Vergleich S&P500: 3%

Die Fair Value sehe ich bei $43 (36€). Bei einem jetzigen Stand von ca. 25€ entspricht dies eben einer Unterbewertung von etwas über 30%. Für mich ist Enbridge einer der höchsten Überzeugungskäufe in meinem Depot. Ich bin absolut zuversichtlich was dieses Unternehmen angeht und denke dass es zu Unrecht so im Kurs abgestraft wurde (gut für mich). Die Öl-Krise und CoViD haben da ganze Arbeit geleistet, obwohl die Fundamentaldaten eine andere Sprache sprechen / gesprochen haben.

Dadurch ist die Aktie aktuell für ein negatives Wachstum eingepreist. Dies Widerspricht jedoch jeglichen Analysten und Management Prognosen.

Quelle: F.A.S.T Graphs

Die Grafik macht deutlich, dass Enbridge in den meisten Fällen sogar stärker gewachsen ist, als von den Analysten angenommen.

Wenn das Unternehmen wie von den Analysten und Experten angenommen wächst, sprechen wir hier von einem CAGR von 35% bis Ende 2022 und einem CAGR von knapp 16% bis Ende 2025. Auf ganz lange Sicht betrachtet und unter der Berücksichtigung der derzeitigen Rendite (7,7%) und dem zu erwartenden Wachstum (5-7%) wird das CAGR immer noch bei 13 – 14% liegen. Das sind wirklich starke Werte.

Quelle: F.A.S.T Graphs
Bewertung
Preis
Kapitalrückzahlung
durch Dividende
Kapitalertrag
gesamt
Erhalt
meines Kapitals
1112
33% unterbewertetca. 40% auf 5 Jahre16% CAGR 2025BBB+ Kredit-Rating
Bewertung nach Schulnoten Enbridge

Mit einer Gesamtnote von 1,2 halte ich Enbridge, wie schon erwähnt für einen absoluten Überzeugungskauf, welches mir noch lange Freude bereiten wird.


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Altria

Altria ist eines der größten Tabak-Unternehmen weltweit. Die Tabak-Branche und damit auch Altria unterliegt insgesamt natürlich Risiken, welche nicht unbedingt vorherzusehen sind.

Zum einen gibt es immer wieder Rechtsstreitigkeiten, die das Unternehmen aber bis jetzt gut handlen konnte und zum anderen regulatorische Risiken.

Zum Beispiel in Bezug auf das Vaping-Investment „Juul“. Sollten Vaping-Liquide verboten werden, würde dies natürlich massive Auswirkungen auf das Juul-Investment haben. Dies sind nur zwei Risiken, die aber die potentiellen Gefahren unterstreichen sollen. Deshalb sehe ich das Investment-Risiko als mittel an.

Was bietet mir Altria dafür?

Altria ist ein Unternehmen mit einem Kredit-Rating von BBB, was einer 30-jährigen Bankrott-Wahrscheinlichkeit von 7,5% entspricht. Gleichzeit hat das Unternehmen seit 51 Jahren kontinuierlich die Dividende erhöht.

Bei einer Rendite von über 9% ist eine potentielle Kapitalrückzahlung von ca. 45% in den nächsten 5 Jahren möglich. Zum Vergleich: Der Return beim S&P 500 liegt bei ca. 10%. Was das anbelangt bietet Altria eine herausragende Gelegenheit.

Auch der zu erwartende Kapitalgewinn kann sich sehen lassen. Bei einem wahrscheinlichen Langzeit-Wachstum von 3-6% CAGR und der aktuellen Unterbewertung von ca. 33% (Fair Value ~$60 / 52€), liegt der zu erwartende Gewinn bei ca. 13%CAGR (5 Jahre). Zum Vergleich bietet der S&P 500 knappe 3% auf die gleiche Dauer.

Bewertung
Preis
Kapitalrückzahlung
durch Dividende
Kapitalertrag
gesamt
Erhalt
meines Kapitals
111
30% unterbewertetca. 45% auf 5 Jahre13% CAGRBBB Kredit-Rating
Bewertung nach Schulnoten Enbridge

Mit einer Gesamtnote von 1,5 halte ich Altria nach wie vor für eines der besten high Yield Qualitätsunternehmen, die ich als Langzeit-Investor kaufen kann. Vorausgesetzt ich habe ein gut diversifiziertes Portfolio und kann mit den Risiken umgehen.


Resume der Käufe von Enbridge und Altria

UnternehmenKaufpreisShares
neu
Dividende
neu
Dividende
gesamt (netto) in €
Enbridge24,72€1324,57€53,89€
Altria34,82€1132,12€81,77€
+56,69
Kauf von ENB / MO

Wenn man die verlorenen Dividenden durch die Verkäufe von 19,35€ abzieht, bleibt eine Cashflow-Erhöhung von 37,34€. Unter Berücksichtigung der anderen Wachstumsfaktoren kein schlechter Tausch wie ich finde.


Neben den oben genannten Reinvestitionen, habe ich noch einen Teil meines Weihnachtsgeldes sinnvoll genutzt und in zwei weitere Unternehmen investiert. Die Positionen haben damit ebenfalls meinen vorläufigen Zielwert von 1.000€ erreicht.

AbbVie

AbbVie hatte ich erst im Oktober ausführlich in meinem Artikel „Health Care Sektor – Welches Unternehmen ist aktuell einen Kauf wert?“ unter die Lupe genommen und dort bereits erwähnt, dass das Unternehmen für mich eine attraktive Kaufgelegenheit bietet.

KeyFacts:

  • Investitions-Grad von 76% (befriedigend)
  • Kredit-Rating A-
  • Dividendenwachstumsjahre 45 (S&P Spin-off Rule)
  • Chowder-Number 26% (sehr gute Rendite 5%+ und noch attraktiveres Wachstum 20%+)
  • ideale Payout-Ratio (45% / 47%)
  • Total Return Potential höher als beim S&P 500: 12% vs 3%
  • Return of invested Capital höher als vom S&P 500: 40% vs 10%
  • Direktvergleich 68% besser als der Durchschnitt

Damals war AbbVie in meinen Augen noch knapp 23% unterbewertet. Bei einer Fair Value von ca. $113 (94€) sind es aktuell nur noch ca. 8%. Deshalb habe ich die Gelegenheit jetzt noch einmal genutzt und das Unternehmen zu einem Stückpreis von 87,99€ erworben.


Pembina Pipelines

Von Pembina hatte ich bereits im August eine etwas größere Position aufgebaut. Das Unternehmen ist quasi „die kleine monatszahlende Schwester von Enbridge“. An meiner damaligen Bewertung und den Kaufgründen hat sich bis dato nichts verändert. Mit den jetzt steigenden Kursen und einer Fair Value von ca. $30 (25€) ist das Unternehmen derzeit noch 13% unterbewertet. Ich habe Pembina am 09.11.2020 für einen Stückpreis von 18,232€ erworben.


Resume der Käufe von Pembina und AbbVie

UnternehmenKaufpreisShares
neu
Dividende
neu
Dividende
gesamt (netto)
AbbVie87,99417,64€48,69€
Pembina Pipelines18,2321725,67€54,46€
+43,31€
Kauf Pembina Pipelines und AbbVie

Dividenden-Zuwachs durch Investitionen im November

UnternehmenDividenden-
Zuwachs
Enbridge24,57€
Altria32,12€
AbbVie17,64€
Pempina Pipelines25,67€
+100€
November Aktienkäufe 2020

Sparplan

Neben den oben genannten Einzelkäufen habe ich auch diesen Monat wieder 300€ per Sparplan investiert.

Im letzten Depot-Update erwähnte ich bereits, dass ich in diesem Monat meine Ziel-Positionsgröße von 1.000€ bei Johnson & Johnson erreichen werde und deshalb ab Dezember ein anderes Unternehmen bespare. Um dieses Ziel zu erreichen habe ich neben der Sparplanrate von 50€ auch noch die Dividenden vom letzten Monat in JNJ reinvestiert.

Sparplan November 2020

Dividendeneinnahmen im November 2020

UnternehmenSymbolEinnahmen
Geo GroupGEO7,32€
Armour ResidentialARR1,09€
Gladstone CommericalGOOD1,23€
Gladstone CapitalGLAD0,82€
AT & TT15,06€
British American TobaccoBTI13,47€
Realty IncomeO2,51€
Pembina PipelinesPBA3,13€
General DynamicsGD2,36€
Stag IndustrialSTAG1,03€
AbbVieABBV7,57€
Main Street CapitalMAIN3,21€
UnileverUNI3,35€
Apartment Investment and ManagementAIV
+62,15€
Dividenden-Einnahmen November 2020

Zum Vergleichsmonat August konnte ich meine Einnahmen um knappe 15€ steigern. Dies liegt natürlich hauptsächlich an den getätigten Zukäufen.


Dividendenkürzungen und -Erhöhungen

AbbVie hat die Dividende um 10,20% erhöht. Von $1,18 pro Quartal auf $1,30.

ADP hat ebenfalls die Dividende um 2,20% erhöhte. . Von $0,91 pro Quartal auf $0,93.

Leider hat die GEO Group ihre Dividende gekürzt. Trotz der 30% Kürzung von $0,48 pro Quartal auf $0,34 beträgt meine Rendite hier immer noch 11%. Der Kurs hat darauf natürlich reagiert und die Aktie ist von über 10€ auf 7€ eingebrochen (entspricht aktuell wieder ca. 15% Rendite). Bei einer solch hohen Rendite habe ich natürlich irgendwo damit gerechnet, dass eine Kürzung passieren könnte. Deshalb hatte ich ohnehin nur eine kleinere Position aufgebaut und werde diese auch erstmal laufen lassen.

Normalerweise verkaufe ich Unternehmen die die Dividende kürzen, wenn…

  • Ich nicht mehr an das Geschäftsmodell glaube
  • Das Unternehmen extreme Schieflage hat
  • Ich ohne großes Minus aus dem Unternehmen heraus komme und keine positive Entwicklung in Zukunft sehen würde
  • Die Dividende extrem gekürzt oder gar gestrichen wird

Bei Geo sprechen verschiedene Dinge dafür, dass ich die Aktie erstmal weiter laufen lasse.

  • Aktuell noch immer 11% Rendite
  • Der Markt erholt sich und auch der Kurs von GEO steigt wieder langsam, weshalb ich keinen Sinn sehe jetzt mit -22% zu verkaufen
  • Die Gefängnisse in Amerika sind privatisiert und GEO ist einer der größten Anbieter. Diese Struktur wird sich nicht von heute auf morgen ändern.

Ziele

  • Dividendeneinnahmen 1.200€

In meiner Depotvorstellung hatte ich mir ein Ziel von 750€ an Einnahmen (vor Steuern) für dieses Jahr gesetzt. Dieser Wert wurde im August erreicht und sogar deutlich übertroffen. Das neue Ziel liegt bei 1.200€.

Die aktuellen Zahlen zum Depot sehen wie folgt aus:

Dividenden Total brutto1029,68€
Dividenden Total netto871,64€
Rendite5,84%
Dividendenwachstum4,95%
Yield on Cost6,12%
aktuelle Depot-Zahlen November 2020

Das soll es zu meinem Depot im November gewesen sein. Wie sieht es bei euch aus? Wenn ihr Fragen, Anregungen oder Gedanken dazu habt, schreibt doch einen Kommentar.


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