Air Products & Chemicals – jetzt kaufen?

letztes Update am 9. April 2022

In der heutigen Aktienanalyse geht es um meinen Kauf von Air Products & Chemicals (APD). Für mein Depot war ich schon länger auf der Suche nach einem Unternehmen aus dem Materials-Sektor, um meine Diversifikation noch weiter zu optimieren.

Daher stehen bereits seit längerer Zeit zwei Unternehmen aus diesem Bereich auf meiner Watchlist – namentlich sind das Ecolab (ECL) und eben APD. Seit Anfang des Jahres bieten sich bei beiden Werten interessante Einstiegsmöglichkeiten und das warten (knapp 2 Jahre auf der Watchlist) hat sich gelohnt. Wer mich und meinen Blog kennt, weiß dass ich keine überbewerteten Unternehmen kaufe und so blieb dieser Sektor eben in dieser Zeit unbesetzt.

Schlussendlich hätte ich von der Qualität her beide Unternehmen ins Depot legen können, habe mich aber bewusst nur für APD entschieden. Die Gründe dafür sind recht simpel:

  1. Bin ich noch auf der Suche nach guten Monatszahlern für den Februar und da gibt es nicht ganz so viele.
  2. Ist das Dividenden-Yield bei APD deutlich attraktiver (2,84% zu 1,19%). Dies wirkt sich vor allem in Bezug auf das Dividendenwachstum im Laufe der Jahre recht stark aus. Beide haben ein 20-jähriges Durchschnittsdividendenwachstum von über 10% (12,81% zu 10,61%). In den nächsten 5 Jahren habe ich bei APD also ein Yield on Cost von fast 4,7%, während ich bei ECL gerade einmal bei knapp 1,6% wäre.
  3. APD ist derzeit mit ca. 4% leicht unterbewertet, während ECL ziemlich genau an der Fair Value liegt.
  4. Ich sehe bei APD ein höheres Total Return Potential bis Ende 2023 (16% – 21% zu 8% – 10%).

So viel zu den Gründen warum ich mich für Air Products & Chemicals entschieden habe. Natürlich spielen hier aber noch andere Faktoren eine Rolle und ich würde nie ein Unternehmen nur an Hand dieser Kriterien kaufen. Werfen wir also einen genaueren Blick auf APD.

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Unternehmensanalyse

Air Products & Chemical Logo

Für die Bewertung der Qualität eines Unternehmens sind für mich vor allem drei wesentliche Kriterien wichtig:

  • Schutz meiner Investition: Ich möchte das Risiko eines Kapitalverlustes so gering wie möglich halten bzw. mindestens mein eingesetztes Kapital erhalten.
  • Rückzahlung der investierten Summe: Wenn ich Geld investiere, möchte ich es irgendwann zurückbekommen. Dies geschieht in meinem Fall durch die Dividenden und deren Wachstum. Es ist also auch hier elementar wichtig, dass die Dividenden so sicher wie möglich sind.
  • Ertrag auf das investierte Kapital: Hier geht es um den gesamten Gewinn bezogen auf mein eingesetztes Geld. Denn neben der Dividendenzahlung sollen natürlich auch die Kurse gewinnbringend steigen.

Damit ich diese Punkte bewerten kann, werfe ich einen Blick auf die:

  • Unternehmenssicherheit
  • Dividendensicherheit
  • Profitabilität
  • Attraktivität
  • Fair Value

Anmerkung: Wenn du mehr über die einzelnen Kennzahlen wissen möchtest oder was sie genau bedeuten, dann schau doch in meinem Artikel dazu vorbei: Die Kunst gute Dividendenunternehmen zu finden.



Unternehmenssicherheit

Kreditrating

Das Kreditrating ist eine Bewertung des Kreditrisikos eines Unternehmens. Neben der Rückzahlungsfähigkeit von Verbindlichkeiten, wird unter anderem auch eine Prognose über die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsversäumnissen abgegeben.

Standards & Poor’s teilt diese Bewertung in zwei Kategorien ein: Investment Grade und Speculative Grade.

Kreditratings basieren auf statistischen Langzeitdaten, bei denen das 30 jährige Ausfallrisiko berücksichtigt wird. Es besteht ein großer Zusammenhang zwischen dem Kreditrating und der Bankrottwahrscheinlichkeit eines Unternehmens.

Forscher der Universität St. Petersburg haben dazu eine Arbeit veröffentlicht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen: Link zur Arbeit

KreditratingBankrottwahrscheinlichkeitS&P Rating
AAA0,07%Investmentgrad
AA0,51%Investmentgrad
A+0,6%Investmentgrad
A0,66%Investmentgrad
A-2,5%Investmentgrad
BBB+5%Investmentgrad
BBB7,5%Investmentgrad
BBB-12%Speculativ
BB+14,5%Speculativ
BB17%Speculativ
BB-21%Speculativ

APD hat ein Kreditrating von A. Das entspricht einer 30-jährigen Bankrottwahrscheinlichkeit von 0,66%.


Piotroski F-Score & Altman Z-Score

Zwei weitere wichtige Kriterien für die Unternehmensstabilität sind der Piotroski F-Score und der Altman Z-Score. Der F-Score bewertet, vereinfacht gesagt, die finanzielle Stärke eines Unternehmens.

APD liegt mit einem Wert von 5 im gesunden Bereich.

Der Z-Score ist mit 4,11 im absolut sicheren Bereich und bewertet sowohl die finanzielle Gesundheit, als auch die Bankrottwahrscheinlichkeit eines Unternehmens.


Verschuldungsquoten

Die Verschuldungsquote aus Verbindlichkeiten und EBITDA gibt an wie lange ein Unternehmen benötigt, um seine Schulden zurückzuzahlen. Unternehmen mit einer Quote von mehr als 4 sehe ich, je nach Sektor, als kritisch an. Je niedriger der Wert, desto besser.

Bei APD liegt dieser Wert bei 1,82.

Das aktuelle Verhältnis von Langzeitverbindlichkeiten und Kapital beträgt 34%. Unternehmen sind durch eine Kombination aus Verbindlichkeiten und Eigenkapital finanziert. Dies entspricht dem Gesamtkapital des Unternehmens.

Diese Ratio gibt Auskunft über das Verhältnis der Verbindlichkeiten in Bezug auf das Gesamtkapital. Je höher die Verbindlichkeiten sind, desto höher ist das Bankrott-Risiko.

Current Ratio

Die Current Ratio gibt Auskunft über die aktuelle Liquidität eines Unternehmens und dessen Fähigkeit kurzfristige Verbindlichkeiten bezahlen zu können. Wenn die Zahl bei unter 1 liegt, bedeutet es, dass das Unternehmen ein negatives Working Capital hat und dementsprechend Liquiditätsprobleme bekommen könnte.

Ich sage deshalb könnte, da es sich hierbei nicht zwangsweise um ein kritisches Problem handelt so lange das Unternehmen gute Langzeit-Aussichten hat. Denn je besser die Aussichten sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich eine Firma Geld leihen kann, um diese kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken.

APD hat eine Current Ratio von 2,47.

Quick Ratio

Die Quick Ratio ist im Vergleich zur Current Ratio noch eine etwas feinere Art zur Bestimmung der Rückzahlungsfähigkeit. Denn anders als bei der CR werden hier nur die liquidesten Mittel einberechnet. Ein guter Wert liegt hier ebenfalls über 1. Je höher der Wert ist, desto besser ist die Liquidität eines Unternehmens. 

Eine Quick Ratio von weniger als 1 ist kritisch zu sehen. Prinzipiell sollte man die Ratio auch auf längere Zeit betrachten. Ein kontinuierlicher Abbau über mehrere Jahre kann folgende Dinge bedeuten:

  • Aufbau von zu viel Fremdkapital
    • Problem im Verkauf und oder Wachstum
    • Zu schnell Rechnungen zu bezahlen
    • Ausstehende Zahlungsrückstände von Kunden sind zu lange offen

APD hat eine Quick Ratio von 2,28.

Insgesamt ist Air Products & Chemicals rein von der Unternehmensstabilität sehr solide aufgestellt.


Dividendensicherheit

Das Unternehmen zählt mit den, seit 39 Jahren kontinuierlich steigenden Dividenden, zu den so genannten Dividenden Champions. Aktuell bietet APD eine Rendite von 2,84%, bei einem starken Dividendenwachstum von 13% auf die letzten 5 Jahre. Das Unternehmen hat ein durchschnittliches Dividendenwachstum in den letzten 20 Jahren von 12,81%.

Sowohl die Payout-Ratio (EPS), als auch die Payout-Ratio (Cashflow) liegen mit 63% und 40% in einem guten Bereich und bieten noch genügend Raum für Dividendenerhöhungen. Der Idealbereich liegt für mich zwischen 40% – 60%, da diese Werte eine gute Mischung aus Wachstum und Dividende zeigen.

Mit einem EPS-Wachstum (FWD 3-5 Jahre) von 11% und einem OCF-Wachstum (FWD 3-5 Jahre) von rund 7% ist die Dividende ebenfalls ausreichend gesichert.


Profitabilität

Als nächstes werfe ich einen Blick auf die Profitabilität von Air Products & Chemicals.

Profitabilität Air Products & Chemicals (APD) | Quelle: fastgraphs.com

Die Zahlen sehen sehr stabil aus und das Unternehmen konnte diese Werte seit Jahren regelmäßig steigern. Auch in diesen Werten spiegelt sich einfach die Konstanz des Unternehmens wieder.

Die Gewinnmargen sprechen ebenfalls für ein sehr stabiles und solides Unternehmen.

Quelle: fastgraphs.com | APD | Stand: 19.03.22

Man sieht hier ab und an schwankend Profitabilitätszahlen. Nichts desto trotz zeigen die Zahlen ein wachsendes Unternehmen. Allerdings unterstreicht dies auch für mich, dass ich Unternehmen eben nicht in einer Überbewertung kaufen möchte.


Attraktivität

Kapitalrückzahlung durch Dividenden

Zuerst schaue ich mir die Kapitalrückzahlung durch die Dividenden an. Bei einer aktuellen Rendite von 2,84% und einem jährlichen Dividendenwachstum von knapp 13%, liegt die Rückzahlung bei ca. 18% in den nächsten 5 Jahren.

Bei einem jetzigen Kauf und der entsprechend konstanten Dividendenentwicklung hat man in 5 Jahren ein Yield on Cost von knapp 4,7%.

Dividendeneinkommensentwicklung Jahre APD | Quelle: vermoegendezeiten.de

Werfen wir als nächstes einen Blick auf die Kursentwicklung der letzten 5 Jahre.


Kursentwicklung – 5 Jahre

Quelle: seekingalpha.com | Stand: 19.03.2022 | APD

Die Kursentwicklung der letzten 5 Jahre ist sehr solide. Man sieht vor allem deutlich, dass der Preis in den letzten 2 Jahren auf einem relativ hohen Niveau lag. Insgesamt hat das Unternehmen in den letzten 5 Jahren preislich gesehen eine wirklich gute Entwicklung gemacht. Natürlich spielt die aktuelle Marktkorrektur und der Ukraine-Krieg hier eine wichtige Rolle. Dadurch hat das Unternehmen deutlich an Performance eingebüßt, aber das ist eben genau der Grund warum APD aktuell attraktiv ist. Dazu aber später mehr.

Berücksichtigt man die Dividendeneinnahmen in dieser Zeit, so konnte man knapp 87% an Total Returns generieren. Das sind wirklich solide Werte. Fast 20% der Total Returns kamen durch die Dividenden zustande. Dies spiegelt auch die Erwartung für die kommenden Jahre wieder.

Quelle: seekingalpha.com | Stand: 19.03.2022 | APD

Compound annual growth rate (CAGR)

Die jährliche Wachstumsrate ist ein Messwert, der benutzt wird um die Rate zu ermitteln über die eine Investition über einen Zeitraum gewachsen ist. Dabei werden sowohl das Kurswachstum, als auch Reinvestitionen durch Dividenden berücksichtigt.

Das CAGR ist also im weitesten Sinn die Rate of Return, welche benötigt wird, damit mein Wert von Summe X auf Summe Y wächst. Diese Kennzahl eignet sich gut zum Vergleich verschiedener Unternehmen, allerdings hat sie einen „Schwachpunkt.“ Es ist eine Beurteilung von Jahr zu Jahr und der daraus resultierende Mittelwert.

Wenn ich also im Jahr 2016 einen CAGR von 50% hatte, 2017 einen von 10% und 2018 einen von 15%, dann habe ich im Schnitt ein CAGR von 25%. Das Ergebnis ist zwar immer noch stark, liegt aber nur an dem herausragenden Jahr 2016. Dennoch eignet sich der CAGR sehr gut, um Gewinne zu beurteilen und mit anderen Investitionsmöglichkeiten zu vergleichen.

APD hatte von 2012 – heute einen CAGR von 12,43%. Aus einer Investition von $10.000 sind in dieser Zeit $38.000 geworden.

Portfolio Returns – 2012 – heute

Quelle: portfoliovisualizer.com | APD – 2012 – 2022 | Stand: 19.03.22

Hier sieht man sehr schön, dass APD ein wirklich gutes langfristiges CAGR hat. Dies deckt sich auch mit den Erwartungen für die kommenden 3 – 5 Jahre (knapp 11%+ EPS Growth + aktuelles Yield von 2,84% = fast 14%). Das heißt im Umkehrschluss: Ich erwarte weiterhin ein gutes und stabiles Wachstum meines eingesetzten Kapitals.

Im Prinzip lief APD relativ gleichwertig zum S&P500. Wenn man die jetzige Korrektur rausrechnen würde, wäre die Performance wohl leicht stärker.


Rolling Returns

Als nächstes werfe ich einen Blick auf die Rolling Returns. Diese Kennzahl bietet mir einen realistischeren Blick auf meine Investmententwicklung. Der Wert hilft dabei stärkere und schwächere Perioden zu erkennen. Gleichzeitig geben die Rolling Returns Auskunft über die Häufigkeit und das Ausmaß solcher Phasen und wie sie sich auf die Leistung meiner Investition ausgewirkt haben.

Dabei werden die Daten nicht von Jahr zu Jahr (Jan – Dez) erhoben, sondern sind ein überlappender Kreislauf. Rolling Returns bieten also eine umfangreichere Sicht auf die Gewinnhistorie.

Warum ist das wichtig? Angenommen man hat 6% jährliche Gewinne über einen Zeitraum von 10 Jahren. Das bedeutet, wenn man in Jahr 0 im Januar gekauft hat und am 31. Dezember 10 Jahre später verkauft, hat man im Schnitt 6% verdient. In diesen 10 Jahren konnten die Gewinne aber extrem variieren.

Beispielsweise lagen die Gewinne in einem Jahr bei +20% und in einem anderen bei -12%. Wenn ich jetzt nur auf die 6% annual Returns schaue, geben die Daten ein falsches Bild. Rolling Returns zeigen die jährliche Performance basierend auf der tatsächlichen Zeit.

2012 – heute

Rolling Returns APD – 2012 – heute | Quelle: portfoliovisualizer.com

Die Rolling Returns von APD liegen im Zeitraum von 2012 bis heute bei durchschnittlich 15,72%. Das ist ein starker Wert. Im Vergleich dazu lag der S&P 500 bei 15,36%. In den letzten 5 Jahren lag dieser Wert sogar bei 16,54% (S&P500 lag bei 13,43%).


Fair Value

Die Fair Value ist eine Methode zur Kalkulation des intrinsischen Wertes eines Unternehmens, auf Grundlage der Fundamentaldaten. Für mich geht es vor allem darum qualitativ hochwertige Unternehmen zu finden, die auf dieser Grundlage unterbewertet oder in der nähe der Fair Value sind, um von der Entwicklung und einer dementsprechenden Kurssteigerung zu profitieren.

Gleichzeitig vermeide ich so, dass ich Unternehmen kaufe die zu diesem Zeitpunkt überbewertet sind. Für mich ist die Fair Value Kalkulation eine elementare Grundlage, um langfristig attraktive Total Returns zu generieren. Natürlich ist nicht jedes Unternehmen, welches unterbewertet ist automatisch einen Kauf wert.

Für meine Fair Value Kalkulation verwende ich folgende Werte:

  • 12-jährige normalized P/E (KGV) Ratio
  • 12-jährige normalized P/OCF Ratio
  • 12-jährige normalized EBITDA Ratio
  • 12-jährige normalized EBIT Ratio
  • 5-jähriges Dividenden-Yield

Ich berechne für alle 5 Datensätze die Fair Value von 2021 bis 2023. So habe ich einen guten Überblick über die Entwicklung und Erwartungen für die kommenden Jahre.

Bei einem aktuellen Preis von $231,67 ist APD, in Bezug auf die Fair Value 2022, knapp 3% unterbewertet. Wenn man bedenkt, dass der Preis in den letzten 2 Jahren oftmals zwischen $260 bis $290 lag und das Unternehmen damit deutlich überbewertet war, sieht man dass sich jetzt durchaus eine gute Gelegenheit ergeben hat.

Datenquelle: fastgraphs.com | Kalkulationen: vermoegendezeiten.de | Stand: 19.03.2022

Wenn man sich die Entwicklung des Unternehmens jetzt noch mit fastgraphs anschaut, so fallen mehrere Dinge auf.

Quelle: fastgraphs.com | Stand: 19.03.2022 | APD

Man sieht hier sehr deutlich die Überbewertung der letzten 2 bzw. 3 Jahre. Es gab nur zwei attraktive Kaufgelegenheiten in dieser Zeit. Zum einen beim Corona-Crash und zum Anderen jetzt. Auch sieht man sehr deutlich wie schnell sich das Unternehmen wieder erholt hatte. Die blaue Linie spiegelt dabei die normalised P/E Ratio, also quasi den Mittelwert an dem APD traded.

Ebenfalls sieht man an dieser Grafik sehr schön sowohl die konstante Dividendensteigerung (graue Linie), als auch die EPS-Steigerung (orange Linie). Das letzte Mal, dass APD eine P/E Ratio von unter 20 hatte, war 2017. Eine P/E Ratio von 20 würde aktuell einen Preis von knapp $196 bedeuten. Ich glaube nicht, dass wir diesen Wert in nächster Zeit nochmal sehen werden.

Bei einer Fair Value für 2022 von ca. $238 bedeutet das für mich, dass das Unternehmen unterhalb von $233 kaufenswert ist. So habe ich noch ein kleines Margin of Safety.

Basierend auf meiner Fair Value Kalkulation rechne ich bis Ende 2023 mit jährlichen Total Returns (Dividende + Kurs) zwischen 15% und 20% – sofern sich das Unternehmen wie erwartet entwickelt.


Fazit

Nun APD erfüllt alle Punkte, die ich von einem solchen Unternehmen erwarte.

Ich habe APD gekauft, weil das Unternehmen alle meine Kriterien erfüllt.

  • Schutz meiner Investition: Ich möchte das Risiko eines Kapitalverlustes so gering wie möglich halten bzw. mindestens mein eingesetztes Kapital erhalten.-
  • Rückzahlung der investierten Summe: Wenn ich Geld investiere, möchte ich es irgendwann zurückbekommen. Dies geschieht in meinem Fall durch die Dividenden und deren Wachstum. Es ist also auch hier elementar wichtig, dass die Dividenden so sicher wie möglich sind.
  • Ertrag auf das investierte Kapital: Hier geht es um den gesamten Gewinn bezogen auf mein eingesetztes Geld. Denn neben der Dividendenzahlung sollen natürlich auch die Kurse gewinnbringend steigen.

Die Unternehmensstabilität zeigt ein rund um solides und gesundes Unternehmen (Debt / Capital 34%, F-Score 5, Kreditrating A etc.).

Auch die Dividendenstabilität ist absolut gegeben. APD bietet derzeit 2,84% Yield, bei einem zweistelligen Dividendenwachstum. Dieses ist absolut konstant und in meinen Augen nicht gefährdet. Sie steigern die Dividenden seit 39 Jahren.

Bei der Profitabilität kann APD ebenfalls stabile, gute Werte vorweisen. Dies unterstreicht nochmals die gute Dividenden- und Unternehmensstabilität des Unternehmens. Auch bin ich deshalb zuversichtlich, dass sich der Kurs in die erwartete Richtung bewegen wird.

Durch die aktuelle Unterbewertung von knapp 3%, in Kombination mit der Qualität des Unternehmens, können in den nächsten Jahren potentiell gute Kursgewinne generiert werden. Wenn man die Dividenden noch einbezieht, sind jährliche Returns von 7,5% bis 10% sehr realistisch und spiegeln auch die vergangenen Jahre wieder. Durch die Unterbewertung bietet APD ebenfalls ein kleines Margin of Safety.


Ich hoffe du hattest Spaß beim Lesen und konntest einige Informationen mitnehmen. Wenn du Fragen, Anmerkungen oder Feedback hast, lass doch einen Kommentar da. Ich würde mich freuen! PS: Denke immer an die Diversifikation in deinem Portfolio. Denn nur so kannst du aktiv dein Risiko minimieren.


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